Für die Entdeckung und Erklärung des Ozonloches bekamen die Herren Molina, Rowland und Crutzen den Nobelpreis für Chemie 1995. Hauptursache sollen demnach die Fluorchlorkohlenwasserstoffe sein, kurz FCKW. Heute ist Distickstoffmonoxid, kurz Lachgas, die Hauptursache für die Beschädigung der Ozonschicht.
Mit Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls wurde die Reduzierung von Treibhausgasen beschlossen. Bis Ende 2010 wurde eine Reduzierung von 25 & erreicht, 40 % sind bis zum Jahr 2020 zum Ziel gesetzt. Deutschland ist auf dem besten Weg, dieses Ziel einzuhalten und damit die Ozonschicht weiter zu schützen. Nun ergibt sich ein Kreislauf: Das erhöhte Wirtschaftswachstum bedingt einen höheren Energiebedarf. Dieser wiederum trägt zum Wirtschaftswachstum bei. Das hatte zur Folge, dass im Jahr 2010 die Emission von Treibhausgasen höher lag als in 2009, aber noch absolut im Rahmen des Kyoto-Protokolls.
Die höhere Emission wurde von der Verbrennung fossiler Energien verursacht, die das Mehr an Energie lieferten. Der Anteil beim Ausstoß von Kohlendioxid war in Deutschland deutlich erhöht, während andere Treibhausgase einen Rückgang verzeichneten. Nach Ansicht des BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) und des UBA (Umweltbundesamt) war Atomenergie nicht an der Produktion von Treibhausgasen beteiligt.
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