Für die Atomenergie sprechen diese Vorteile:

Quelle: global2000 @ flickr.com
Ein Atomkraftwerk benötigt sehr viel weniger Fläche als Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. Bei einem Atomkraftwerk fallen 0,5 km² an, bei Wind 72 km² und bei Photovoltaikanlagen 45 km² pro Terrawattstunde. Der Ausstoß von Schwefeldioxid liegt bei einem Atomkraftwerk bei 3 t pro Terrawattstunde, während er bei Öl bei 8013 t, Kohle bei 5274 t, Windkraft bei 69 t und Photovoltaik bei 24 t liegt.
Auch beim Treibhauspotenzial schneidet ein Atomkraftwerk besser ab als Kohle- und Ölenergiequellen. Die Zahlen: Atomkraft 15 Kilotonnen (kt), Kohle 1.000 kt und Öl 778 kt. Bislang tragen nur Windkraft (9 kt)und Photovoltaik (13 kt) weniger zum Treibhauseffekt bei. Klassische Luftschadstoffe und Kohlendioxid werden gar nicht ausgestoßen.
Die Nachteile der Atomenergie liegen bei der schwierigen Entsorgung bzw. Lagerung von Atommüll sowie in den Transporten zu Lagerstellen. Die Gefahr einer Kernschmelze ist gegeben, die uneinschätzbare Folgen für die Umwelt und alle Lebewesen bergen kann. Der Zusammenhang von zunehmenden Krebserkrankungen, besonders Leukämie, und dem Leben in der Nähe eines Atomkraftwerks ist bis heute umstritten. Nachgewiesen ist jedoch der Anstieg dieser Erkrankungen im Uranabbau, und Uran ist unmittelbar an der Kernenergie beteiligt.
Atomkraftwerke, aber auch alle anderen Anlagen zur Stromgewinnung, können Ziele terroristischer Anschläge sein. Sollte ein solcher allerdings auf ein Atomkraftwerk stattfinden, wären die Folgen weitaus dramatischer als bei einer Windkraft- oder Photovoltaikanlage.
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