Der Ausstieg aus der Atomenergie

Atomkraft Demonstration © Flickr GuenterHH

Das Unglück von Fukushima in Japan hat dazu geführt, dass wieder mehr über den Ausstieg aus der Atomenergie gesprochen wird. Zumindest in Deutschland wurde auch gehandelt, denn acht Kernkraftwerke wurden bereits abgeschaltet. Bis 2021 sollen alle deutschen Anlagen abgeschaltet werden. Steigt ein Land aus der Atomenergie aus, so bedeutet das zunächst nur, dass es selbst keine atomaren Anlagen betreibt. Es kann aber dennoch Strom aus dem Ausland importieren, der einen Anteil Atomstrom aufweist.

In Deutschland wurde der Ausstieg auf der Atomenergie im Jahr 2000 beschlossen. Nachdem zunächst eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke vorgesehen war, trat nach Fukushima eine Richtungsänderung dahingehend ein, dass diese Verlängerung nicht in Kraft tritt und sofort Kernkraftwerke abgeschaltet wurden. Dieses Gesetz wurde im August 2011 von allen Gremien verabschiedet. Eine im Herbst 2011 veranstaltete und repräsentative Umfrage unter den deutschen Bürgern ergab, dass 80 % für den Ausstieg sind, 8 % dagegen und der Rest keine wirkliche Meinung hatte oder äußern wollte.

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