Atomenergie und die Partei der Grünen

Demo mit den Grünen - Flickr by gruenenrw

Die Grünen sind für den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie. Hier sind die Jahre 2030 für die Stromerzeugung und 2040 für die Wärmeerzeugung angepeilt, die bis dahin nicht mehr aus Atomenergie stammen sollen, sondern aus erneuerbaren Energien. Ein wichtiges Anliegen der Grünen ist auch die Verbesserung der Energieeffizienz. Der Bau und Betrieb von Kohlekraftwerken und die Abhängigkeit von Erdöl sollen so weit wie möglich eingeschränkt, am besten verhindert werden. Für die Erreichung dieser Ziele soll investiert werden in den Ausbau und die Modernisierung des Stromverteilernetzes und von Energiespeichern sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung und -effizienz.

Nach eigener Aussage haben die Grünen bewiesen, dass der klimafreundliche Atomausstieg bis zum Jahr 2017 möglich ist, und zwar ohne Versorgungslücken und rechtliche Hindernisse. Das Bundesumweltamt bestätigt diese Thesen. Die Grünen fordern, dass der Verzicht auf Atomenergie im Grundgesetz festgeschrieben wird. Auch als Energielieferanten für Engpässe sollen Atomkraftwerke nicht weiter erhalten bleiben. Den Ersatz von Atomstrom durch (neue) Kohlekraftwerke schließen die Grünen ebenfalls aus. Für den Fall einer Regierungsbeteiligung der Grünen besteht ein Konzept zum Atomausstieg, das 15 Themen enthält, die die Grünen dann durchsetzen wollen.

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