Die bayerische Sticht auf die Atomenergie: die CSU

 

Bayrischer Löwe - Flickr by digital cat

Als Schwesterpartei der CDU unterstützt die CSU weitestgehend deren Einstellung und Vorgehensweise in Sachen Atomenergie. Die CSU regiert das Bundesland Bayern in Koalition mit der FDP. Auf Bundesebene stellt die CSU keine Kandidaten für Wahlen vor, sodass auch die Atompolitik, soweit sie nicht in Einheit mit der CDU passiert, in und für das Land Bayern gemacht wird.

Der neueste Streich der bayerischen CSU ist das Energiekonzept Energie innovativ. Dieses setzt auf die Beschleunigung von Verwaltungsverfahren, den Ausbau bzw. Verdoppelung der Kapazitäten der Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien bis 2021, verminderten CO2-Ausstoß, Ausbau der Erdgasförderung in Bayern und den Bau neuer Gaskraftwerke.

Der Ehrgeiz der CSU liegt dabei, Bayern weiterhin zum Trendsetter für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu bestätigen, den Wirtschaftsstandort Bayern zu fördern und die Abwanderung stromintensiver Industrien und Betriebe – und damit den Verlust Tausender Arbeitsplätze – zu verhindern. Die Unabhängigkeit Bayerns von Stromimporten und die deutliche Reduktion von CO2-Emissionen sind weitere Ziele. Diese wären mit Atomenergie einfacher zu erreichen; die CSU hat jedoch entschieden, den unbequemeren Weg zu gehen und auf Atomenergie so weit wie möglich zu verzichten.

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