Wie steht die CDU zur Atomenergie?

Die CDU will den Ausstieg aus der Atomenergie beschleunigen. Dazu hat sie ein Energiekonzept verfasst, das Folgendes vorsieht:

  • Erneuerbare Energien sollen einen Anteil von 80 % erreichen.
  • Der primäre Stromverbrauch soll halbiert werden.
  • Der Ausstoß von Treibhausgasen soll um mindestens 80 % reduziert werden im Verhältnis zu den Zahlen von 1990.


Zunächst wurde die Atomenergie als Bindeglied zwischen den Stromerzeugern aus erneuerbaren Energieträgern und Verbraucher gewertet. Nach Fukushima fand jedoch ein Umdenken statt, und acht Kernkraftwerke wurden direkt abgeschaltet. Die Förderung durch Geldmittel für Forschung und Weiterentwicklung im Bereich der erneuerbaren Energie wird vorangetrieben. Sogenannte Stromautobahnen sollen in Zukunft dafür sorgen, dass beispielsweise Wind- und Wasserkraft auch im Binnenland zur Stromversorgung beitragen. Neuartige Stromspeicher sind in der Entwicklung.
Das Stromnetz ist nicht zu allen Uhrzeiten gleich ausgelastet. Um diese Schwankungen weitestgehend zu vermeiden, werden intelligente Messinstrumente wie Stromzähler eingeführt, das Smart Metering. Damit wird verhindert, dass die überschüssige Energie einfach verpufft.
Eigentümer von Immobilien sollen Förderungen erhalten, um ihre Gebäude mit energiesparenden und dämmenden Maßnahmen umzurüsten.

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