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Sicherheitsbehälter (Containment)
Gasdicht und druckfest: Der Sicherheitsbehälter (siehe Barrieren)Gasdichte Umhüllung um einen Reaktor und die Kreislauf- und
Nebenanlagen, damit - auch nach einem Störfall - keine radioaktiven
Stoffe unkontrolliert in die Atmosphäre und Umgebung entweichen können.
Der Sicherheitsbehälter ist eine der Barrieren im Kernkraftwerk, die
das Entweichen radioaktiver Stoffe in die Umgebung erschweren. Er
umschließt den nuklearen Teil der Anlage und ist so ausgelegt, dass er
bei schweren Störungen den austretenden Dampf aufnimmt, ohne zu
versagen. Der Sicherheitsbehälter eines Druckwasserreaktors ist z. B.
eine stählerne Kugel mit ca. 50 m Durchmesser und 30 mm Wanddicke. Dazu
gehören schnellschließende Armaturen der herausführenden Rohrleitungen
sowie Personen- und Materialschleusen. Den Behälter umgibt eine bis zu
2 m dicke Stahlbetonkuppel zum Schutz gegen äußere Einwirkungen.
Die Innenwand der Kuppel ist gasdicht mit einer Stahlhaut ausgekleidet. In dem Ringraum zwischen Sicherheitsbehälter und Stahlhaut herrscht Unterdruck. Die beim Normalbetrieb aus dem Sicherheitsbehälter austretenden radioaktiven Stoffe gelangen in die Unterdruckzone und über Filter zum Abluftkamin. Im Störfall wird die Luft aus der Unterdruckzone in den Sicherheitsbehälter zurückgepumpt.
© Informationskreis KernEnergie



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